Phänomene während der Vision

Wenn Ellen White eine Vision hatte, wurden übernatürliche Phänomene sichtbar. Die Augenzeugen wurden vor eine Entscheidung gestellt: Entweder kommt es „von oben“ oder „von unten“. Über Ellen White wird berichtet:

  • Am Anfang einer Vision sagte sie »Glory, Glory, Glory« (Herrlichkeit)
  • Ihre Augen waren meistens gen Himmel gerichtet und offen
  • Sie war sich ihrer irdischen Umgebung nicht bewusst, sah himmlische Szenen, manchmal auch aus Vergangenheit und Zukunft, wahrscheinlich wie in einem 3D-Kino.
  • Während der Vision atmete sie nicht
  • Übernatürliche Kraft
  • Nach der Vision mussten sich ihre Augen erst an die Dunkelheit gewöhnen
  • Ihre Gesundheit war gestärkt, nicht geschwächt.

Daniel T. Bourdeau (1835-1905; Evangelist und Missionar in New England, Kanada, 1868 Kalifornien, 1876 Europa, 1882 Frankreich, Italien, Schweiz) war am 21. Juni 1857 zugegen, als Ellen White eine Vision hatte. James White erlaubte den Anwesenden, seine Frau während der Vision zu untersuchen. Hier ist sein Bericht:

Ich glaubte nicht an die Visionen, aber … um meinen Verstand zu befrieden, ob sie nun atmete oder nicht, legte ich meine Hand auf ihren Oberkörper und zwar zufriedenstellend lange, um genau zu wissen, dass die Lungen sich nicht bewegten, wie sie es hätten müssen, um nicht als Leiche zu enden. Dann nahm ich meine Hand und legte sie über ihren Mund, indem ich ihre Nasenlöcher zwischen meinen Daumen und Zeigefinger zudrückte, so dass es für sie unmöglich war, Luft aus- oder einzuatmen, selbst wenn sie es gewollt hätte. So hielt ich meine Hand ungefähr 10 Minuten lang, lange genug für sie, um unter normalen Umständen zu ersticken. Diese Qualen betrafen sie jedoch nicht das geringste. Seit ich Zeuge dieses wunderbaren Phänomens war, hatte ich nie mehr die Neigung dazu, den göttlichen Ursprung ihrer Visionen zu bezweifeln. (1Bio 358)

Die Kritiker behaupten, dass die Phänomene während der Visionen auf eine besondere Form von Epilepsie zurückgehen.

Antwort: http://www.whiteestate.org/issues/visions.html

Diese Kritiker akzeptieren vielleicht die Visions-Phänomene, die von vielen Augenzeugen berichtet werden, versuchen sie jedoch wissenschaftlich zu erklären und lehnen so deren göttlichen Ursprung ab. Für ihre Behauptung bleiben sie den Beweis schuldig! Niemand hat bisher eine Epilepsie mit solchen Phänomenen nachgewiesen, dass während des Anfalls z.B. eine Bibel hochgehalten wird.

Zwar sind die Phänomene kein eindeutiger Beweis für einen göttlichen Ursprung der Vision, denn Satan kann auch Zeichen und Wunder tun (vgl. Mt 7,21-23). Ob jedoch Satan Menschen weiter am Leben erhalten kann, ohne dass sie atmen, bleibt umstritten – und Ellen Whites längste Vision 1845 in Randolph dauerte bis zu 4 Stunden! Wenn Gott sich den Menschen offenbart, wenn sich der Schöpfer seinen Geschöpfen mitteilt, dann ist das ein Wunder, das mit wissenschaftlichen Methoden weder messbar noch wiederholbar ist.

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